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Nachrichten - Kurt81

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Organisatorisches / Re: Location für Trauung
« am: 11.03.2020 15:43 »
Hallo JulSCH,
Locations in Oberösterreich sind leider nicht meine Spezialität, aber hast dich schon mal auf Hochzeit.click Link... bzw. hochzeits-Location.info Link... umgesehen???

Ich bin mir sicher, da findest du jede Menge Alternativen bzw. unser Weltenbummler-DJ André hat für dich sicher noch die ein oder andere Empfehlung.

Ganz Liebe Grüße
DJ Rusty


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Probiers doch mal bei Wedding Paradise in Wiener Neustadt www.weddingparadise.at, die haben (hab ich schon mal in einem anderen Post ausführlicher geschrieben) unter anderem das Lemoos-Brautkleidsystem wo du dir dein Brautkleid nach deinen Vorstellungen zusammenbauen kannst. Um 1000 Euro solltest du dort schon etwas gescheites bekommen und die Beratung und Änderungsmöglichkeiten sind dort auch top.

Liebe Grüße
DJ Rusty


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Ich bin auch der Meinung, dass diese Frage pauschal nicht zu beantworten ist. Ich selbst war bei meiner Hochzeit gegen einen Videographen. Nachdem ich aber überstimmt worden bin (Happy Wife --> Happy Life :) ) muss ich im Nachhinein gestehen, dass es (zumindest bei meiner Hochzeit) ein Fehler gewesen wäre, den Videographen nicht zu buchen.

Ein professionelles Hochzeitsvideo ist eine tolle Ergänzung zum Fotografen um Emotionen einzufangen. So wie André es schon richtig gesagt hat, das sind bleibende Erinnerungen, die das Brautpaar (bei richtigen Umgang mit dem Medien --> immer mehrmals auf Festplatten sichern, eine DVD oder Blu-Ray genauso wie eine CD fängt nach 5-10 Jahren an, dass sich die Datenträgerstruktur zersetzt und wird irgendwann nicht mehr lesbar sein) bis ans Lebensende begleiten, auch wenn im Laufe der Jahre die Erinnerung an den schönsten Tag vielleicht verblassen.

Ich habe für Freunde auch schon versucht aus verschiedensten Handyaufnahmen zumindest ein Leienvideo zu schneiden, das ist aber meistens nicht so toll (Unterschiedliche Aufnahmen mit unterschiedlicher Qualität, Rauschender Ton, zu leiser Ton, der sich nur bedingt verstärken lässt, weil sonst rauscht es wieder, verwackelte Aufnahmen  und mein persönlicher Liebling Leute die im HOCHFORMAT FILMEN -->außer für Instagram und Whatsapp für nichts zu gebrauchen).

Als wer neben ein bisschen Talent beim Videoschneiden nicht mind. 2-3 Handys samt Gimble (wer nicht weiss was ein Gimble ist bitte googln und Video-DIY am besten gleich vergessen :)) welche neben einer guten Handhabe des Handys und Videoqualität des Gerätes (so pauschal betrachtet sind das eher die Oberklasse-Handys ab 500 EUR, welche auch mit schwierigen Licht-Schattenverhältnissen zurechtkommen), sowie einen zumindest semiprofessionellen Tonabnehmer hat, sollte selbst bei geringem Anspruch besser einen Professionisten beauftragen, dass kostet zwar zahlt sich aber fürs restliche Leben aus

Ich hoffe ich konnte noch ein bisschen etwas zu der Diskussion beitragen

Ganz Liebe Grüße
DJ Rusty


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Wär doch mal ein interessantes Tutorial-Thema so quasi nach dem Thema wie z.B. Low Budget-Alternativen, wo ein jeder ein bisschen was dazu schreibt, was zahlt man wo, was bekommt man dafür, worauf muss man aufpassen etc...
 


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Oder Du heißt Rusty oder Schildkröte ;) (Hallo Ihr Beiden)

Hat mich hier jemand erwähnt :)

Sehr guter Beitrag (fast schon wie aus dem Lehrbuch :) )André denn ich zu 100 % unterschreibe, dass sind die Dinge die einen guten Hochzeits-DJ von einem Club-/Festival-/Event-DJ unterscheiden. Es geht um den wichtigsten Tag im Leben für den es einfach keine 2. Chance gibt.

Mich fragen oft die Brautpaare: "warum machst du dir eigentlich so einen Aufwand? Du kommst extra zu einem Erstgespräch (andere machen das telefonisch oder sogar nur per Email), du schaust dir die Location und besprichst dich vorab mit dem Betreiber" worauf ich dann antworte: "das so etwas einfach notwendig ist, um am großen Tag nichts dem Zufall zu überlassen".

Ein Hochzeits-DJ macht nicht einfach nur "ein bisschen Musik" auf der Feier, du würdest ja an diesem Tag auch nicht einfach "nur ein bisschen Heiraten" :).

Hochzeiten sind einfach ein sehr persönliches und einmaliges Erlebnis, da möchte ich denjenigen der meine Feier bespielt von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Feier zu tun haben. Das ist auch der Grund warum eine DJ-Agenturen (welche grundsätzlich ja eine Daseinsberechtigung haben z.B. Firmenfeiern, -Events etc...) für eine Hochzeit nicht die erste Wahl sind, da diese aufgrund der Größe und Geschäftsmodell diese Dinge einfach nicht sicherstellen können, und zu wenig auf die spezifische Feier eingehen können (da herrscht halt leider universelle Quantität statt individuelle Qualität --> ist halt ein wenig wie beim bei uns als Kinder beliebten Kinderüberraschungsei, --> schauen wir mal was drinnen ist :) ).

Aber ich möchte zum Schluss nochmal DJ André Beitrag hervorheben:
Liebe zukünftigen Brautpaare! Nehmt euch diesen Beitrag quasi als Checkliste für eurer erstes Gespräch mit dem potentiellen Musik-Dienstleister eurer Wahl, geht er auf die Punkte  (oder auch andere Punkte die euch speziell wichtig sind) ein oder will er einfach nur "sein Ding durchziehen weil er es ohnehin besser weiss" :)

Ganz liebe Grüße
DJ Rusty


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Endlich wieder ein amüsanter Beitrag hier,
Ich kenne den DJ Wolfgang Koppel und seine Arbeitsweise recht gut, jedoch aus Gründen der Professionalität werde ich mir jeglichen Kommentar zu Ihm verkneifen. Ich kann zukünftigen Bräuten nur  den Tipp geben nicht gleich einen DJ zu buchen nur weil er auf Großen Hochzeitsmessen ist, oder auf Google vielleicht auf Seite 1 gleich erscheint (dazu muss viel viel Geld investiert werden und muss auch sich finanziell auch irgendwo amortisieren).

Selbst wenn man mit der Materie nicht vertraut ist, kann man durch gezielte Fragen herausfinden ob man seinen DJ der Wahl gefunden hat oder nicht:
Hat der DJ irgendwelche Videos z.B. oder Musikhörbeispiele? (Musikbeispiele sind aber meist suboptimal, weil das mag wie DJ Andre bereits angedeutet hat beim einem Publikum gerade passen, bei einem anderen aber nicht).
Was würde er zu welcher Situation musikalisch vorschlagen?
Wie sehr geht er mit euren musikalischen Vorgaben um (kann er passende Beispiele nennen)

Passt es von der Sympathie?,
vom Menschlichen?
vom Musikalischen? (ich z.B. lehne auch Aufträge ab wenn die musikalischen Vorstellungen vom Brautpaar und von mir zu sehr abweichen),
vom Alter? (ein 60jähriger DJ auf einer Hochzeit mit grossteils 20-30 jähigen ist oftmals auch fragwürdig)
Ist er mit Leidenschaft dabei?

Fakt aber ist, ein guter Hochzeits-DJ stellt sich selbst und seine musikalischen Vorlieben nicht in den Mittelpunkt (außer bei vorab besprochenen Moderationen z.B. zur Hochzeitstorte) sondern sein Brautpaar bzw. deren Gäste. Ein guter Hochzeits-DJ weiss zu jederzeit was er mit seiner Musikauswahl bezwecken kann und wenn er sich mal irrt (ja das kommt selbst bei den Besten mal vor, dass man sein Publikum "falsch liest"), dann welchselt man die Musikrichtung damit der gewünschte Erfolg erziehlt wird

Ich hoffe ich konnte zukünftigen Brautpaaren ein bisschen helfen. Mehr möchte ich zu diesem etwas heiklen Thema ausgründen der Seriosität nicht schreiben, da ich grundsätzlich keine Kollegen schlecht mache (auch nicht anonym).

Ganz liebe Grüße
DJ Rusty


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Wenns um Persönlichkeit mit Nachhaltigkeit geht, dann ist die Zeitung welche verkauft wird, dann eh ab besten geeignet, aber das bereits erwähnte "Kranzlabtanzen" wo man sich die Tänze mit dem Brautpaar (manchmal auch ein vom Brautpaar bestimmtes Pärchen was gut tanzen kann) erkauft bzw. die von Schildkröte erwähnte Abwandlung wird auch immer gerne verwendet, ist auch ein guter Show-Act welche das Publikum ein wenig auflockert. Bei der Aufkehr- und Ausschüttvariante (da kann man auch einem Eimer zum aufbewahren nehmen welcher halt immer wieder umgeschüttet wird) muss halt auch immer ein wenig darauf achten, dass man es nicht übertreibt (so lustig es vielleicht auch sein mag, aber meiner letzten Hochzeit hat die ganze Aktion fast 1 1/2 Std. gedauert und man konnte zum Schluss die Langeweile der Gäste deutlich in Ihren Gesichtern ablesen...), da tat mir dann das Brautpaar auch schon ein bisschen leid.

Inzwischen habe ich es auch schon erlebt das auch schon Teile des Bräutigams als Hochzeitsspiele versteigert werden (nicht so wie Ihr das jetzt denkt :) sondern so Sachen wie Fliege, Anstecktuch etc...)
Ganz liebe Grüße


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Sehr gute Sichtweise Schildkröte, jedoch ein paar Sachen muss ich aus Erfahrung (du musst wissen, als Hochzeits-DJ erstrecken sich unsere Kunden und deren Gäste  vom Alter her gesehen von 10-80, von der Bildung und von der Bildung vom Pflichtschulabsolvent bis zum Akademiker) leider noch ergänzen:

Musik die wir beide mögen: Das ist die Hauptaufgabe eines guten DJs oder einer guten Band, Musik zu spielen die das Brautpaar und deren Gäste mag. Das Erkennen der Vorlieben von Personen aus unterschiedlichen Altersgruppen oder in der Fachsprache "Crowd-Reading" ist neben einem erweiterten Service, eines der Hauptmerkmale eines Hochzeits-DJ und der größte Unterschied zu einem Event-, Festival-, oder Club-DJ, aber ich schweife ab und möchte hier eigentlich keine Werbung für das Berufsbild DJ machen :)

Anstand: Einerseits sinkt je nach Person der eigentlich selbstverständliche Anstand proportional mit dem Alkoholspiegel --> da kommt wieder mal das Sprichwort "im Wein liegt die Wahrheit" :) andererseits liegt ja in den von dir beschriebenen Handlungen meist weder eine böswillige Absicht noch größere Überlegungen über mögliche Auswirkungen seines Handeln. Daher haben verantwortungsbewusste Dienstleister (es sei es Musiker oder DJ) neben der Unterhaltung auch eine gewisse Sorgfaltspflicht nicht nur gegenüber Gästen sondern auch Betreibern der Location. Und ja du hast natürlich Recht es gibt immer einen "Anstands-WauWau" aber leider auch immer genau das Gegenteil welcher, wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird (und auch wenn nicht beabsichtigt) die Erinnerungen an den schönsten Tag eines Brautpaares mildern können.

Und mal ganz im Ernst, auch wenn Unwissenheit bzw. sorglose Denkweise für manche Leute ein Segen sein mag, kann es sich genau so schnell zu einem Fluch entwickeln, denn wer ein paar hundert Euro für eine personalfreie Lösung sparen muss kann sich auch keine Schäden in vielfacher Höhe leisten. Denn auch wenn der Betreiber der Location für eine Vielzahl an Schäden gegenüber dem Gesetzgeber haftet, haftet das Brautpaar, dem Locationbetreiber für die Schäden welche durch deren Gäste verursacht werden (sei es jetzt ein banales zerbrochenes Sektglas über Anzeigen wegen Lärmbelastung verursacht durch Bedienung von sachunkundige Personen bis hinzu Bränden infolge von sachunkundigen Handlungen verursacht werden.

Nach dem sowas in Österreich nur schwer versicherbar ist (das für Versicherungen das Risiko einfach zu hoch ist) bleiben egal wie man es dreht und wendet immer 2 "dumme" übrig der Locationbetreiber und das Brautpaar welche dann gegeneinander prozessieren können. Auch wenn es in Österreich noch Zukunftsmusik ist, werden sich die Locationbetreiber in Zukunft vor dieser Situation übers Hausrecht und deren AGBs schützen, dass automatisierte Musikanlagen welche über eine gewöhnliche Hausanlage (für ein bisschen Hintergrundmusik) hinausgehen nur durch autorisiertes und geschultes Personal (sei es jetzt Hausinternes oder Externes Personal) beaufsichtigen lassen womit zumindest ein Großteil des Preisvorteiles dahin ist.

Es ist so wie bei allem im Leben, ein Abwiegen, was möchte ich, was habe ich für einen Anspruch --> und was kann oder will ich mir leisten.

Ich finde solche preislichen Diskussionen halt auch immer ein wenig paradox, wenn mir Leute schildern, dass die Verpflegung (wir reden hier noch nicht mal über Exklusivmiete der Location) Ihrer Gäste Ihnen durchschnittlich zwischen 50-150 Euro (je nach Art und Größe bzw. Gästeanzahl) pro Person wert ist, für die Unterhaltung der Gäste  5-20 Euro pro Person (wieder nur durchschnittlich je nach Art der Unterhaltung und Gästeanzahl) welche es Ihnen eben nicht wert ist (obwohl der Unterhaltungsfaktor üblicherweise ein vielfaches an Zeitvertreib auf einer Hochzeit ausmacht als die Einnahme eines köstlichen Essen)

Andre: ich entschuldige mich jetzt schon mal dass ich deinen sinnvollen Beitrag rechtlich einwenig Zweck entfremdet habe :) aber ich denke ich kann hier aufgrund meines Backgrounds auch eine etwas andere Sichtweise mit in die Diskussion einbringen kann.

Ganz liebe Grüße
DJ Rusty


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Hey Andre,
Betreibst du jetzt schon Marktforschung hier im Forum :)
nein Spaß beiseite, Echt interessante Beitrags-Idee, Also ich bin ebenfalls sehr gespannt, wohin uns da die Antworten führen. Also meiner Erfahrung nach, gerade die DIY-Hochzeiten sind für uns mobile Hochzeits-DJ noch ein gefragtes Aufgabengebiet, wo wir Brautpaare mit unserer Erfahrung unterstützen können und event. fehlende Professionisten zumindest ansatzweise kompensieren können.

Ich weiss in Deutschland kommt immer mehr der Jukebox/Musicbox-Verleih auf, wo im Prinzip Computer und PA-Anlage in einem All-In-One System (Ähnlich wie beim Modell Fotobox) daher kommt, in Österreich sind mir aktuell noch keine Anbieter begegnet, was natürlich nichts heißen muss (denn logisch nachvollziehbar hält sich mein Interesse diesbezüglich natürlich in Grenzen), aber ich zähl hier auch mal Vorteile und Nachteile auf (André sollt ich was vergessen haben zum aufzählen, feel free zum ergänzen :) ):

Vorteile:
.) meist in der Bedienung Idiotensicher ausgelegt
.) normalerweise wird geliefert, auf- und wieder abgebaut
.) da kein Personal vor Ort ist und durch Tages- bzw. Wochenendpaschaulen natürlich günstiger als ein Hochzeits-DJ oder eine DJ-Agentur

Nachteile:
.) mit Lieferung, Aufbau werden vermutlich dann auch schnell 500-600 Euro erreicht sein
.) wie mit dem Laptop-Beispiel, irgendjemand muss den dauernd "füttern" darunter leidet natürlich wie von Andre auch geschrieben ein wenig der Unterhaltungswert aufgrund der fehlenden Überraschung, automatischen Liederübergängen (wenn überhaupt), was im Übrigen mein Lieblingsmoment als DJs ist, wenn die Leute erst nach einiger Zeit bemerken, dass ich  sie schon längst zu einem anderen Song tanzen lasse und sie erst jetzt erkennen um welchen Song es sich handelt
.) eingeschränkte Musikauswahl (da normalerweise ein Musiksortiment nicht so häufig erweitert bzw. an die Auftragslage angepasst wird, da kanns dann schon mal sein, dass ein aktueller Must-Have Charthit fehlt) und akustische Einschränkungen (Anlage ist meist nicht dem zu beschallenden Räumlichkeiten bzw. Publikum) erweiterbar
.) kein fachkundiges Personal während der Feier vor Ort und dadurch ergibt sich der letzte, größte und seltenst  berücksichtigte Nachteil
.) unklare Haftungsfrage: Wer haftet gegenüber dem Gesetzgeber für überhöhte Lautstärke (Anzeigen), Gehörschäden, Schäden in Folge von technischen Gebrechen, Brand, unsachgemäße Behandlung etc... Der Vermieter der Anlage, welche er in Gewinnabsicht an fachunkundige Personen übergeben hat???, Der Betreiber und gleichzeitig der Mieter der Anlage auch für jegwelchen Schäden welche durch Bedienung von seinen Gästen entstanden sind???, Der Locationbetreiber als Veranstalter???


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Lieber Rusty.
Was den Datencheck betrifft, so macht aber Druck.at auch nichts anderes als Flyeralarm. Ein Computer überprüft lediglich ob die Abmessungen und auflösung der übermittelten Datei passt. Geht auch nicht anders, sonst könnte man nicht innerhalb von ein paar Minuten, selbst in der Nacht, eine Druckfreigabe erhalten. Aber das ist auch Okay finde ich.
Hallo André,
ich lasse für Messen, Promotionmaterial etc... recht viel Drucken, daher beschränken sich die nachstehende Erfahrungen hauptsächlich auf Digital- und Offset-Drucksorten:
Aber scheinbar haben wir sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, denn bei Druck.at wird nicht nur rein maschinell sondern auch persönlich die Druckdaten überprüft, ich kann dir da genug Emails zeigen wo ich mit den jeweiligen Grafikern kommuniziert habe, und zur Not bin ich auch persönlich in der Zentrale in Leobersdorf und bespreche die Sachen vor Ort. Kleinere Änderungen machen dir mir auch so, wenns umfangreicher wird dann halt gegen einen kleinen Obulus. Zugegeben ist natürlich ein Vorteil wenn man nicht nur auf Onlinerecherche angewiesen ist

Aber grundsätzlich gebe ich dir Recht: besser ein bisschen Geld mehr in die heimische Wirtschaft und Arbeitsplätze (daher Druck.at, denn ein Grossteil --> nicht alles wird direkt in Leobersdorf gemacht,  der Rest so wie die anderen auch von Deutschland über Osteuropa) investieren.

Wie du sicher weißt bin ich mehr der Qualitäts-Typ als der Geiz-Ist-Geil-Typ, jedoch sehe ich mich auch manchmal gezwungen den heimischen (und für mich zählt dazu halt aus ökonomischer und sozialpolitischer Sicht nur der österreichische Markt ) zu verlassen, wenn der heimische Markt, nicht meine Qualitätsanforderungen bedienen kann.

Und nebenbei ich weiss ja nicht wie und wo du versucht Preise zu vergleichen, aber dass klang auf den 1. Blick so unrealistisch, dass ich lieber selbst mal kurz nachgeschaut habe:
 bei Druck.at kosten 1.000 Stk. 56cm Buttons (56mm, denn 50 mm Druchmesser finde ich zumindest gar nicht) rund 437,-- Euro Link...
Bei Flyeralarm sehe ich 1000 Stk. 50 cm Ansteckbuttons um 435,-- Euro
Link...
Alle Preise inkl. 20 % MwSt.

Ich möchte aber hier eigentlich keine Lobeshymnen hier verbreiten, denn so manche kleinere Druckerei mit einem noch persönlicheren Service und Qualität konnte bei den Druck.at-Preisen schon nicht mithalten. Auch wenn Preise vergleichen natürlich immer zu empfehlen ist, sollte man sich immer die Leistung genau anschauen. Wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung als erstes mal und möglichst ersichtlich mit " schon ab XXX Euro" beworben wird, dann sollte man SEHR SEHR genau weiterlesen und die Leistung bzw. Produkteigenschaften hinterfragen. Denn grundsätzlich wenn man etwas sucht, sucht man zuerst das Objekt und dessen Leistung seiner Begierde und beschäftigt sich dann erst mit dem event. finanziellen Aufwand --> das ist zumindest meine Meinung.
 
Natürlich kommt es auch immer darauf an, was man sucht, bei einer günstigen Massenware wie den angesprochenen Buttons ist es natürlich auch legitim zu Sagen, Pfeif drauf wer und wie das gefertigt wird, Hauptsache billig. Mein Anliegen an diesem (doch inzwischen viel zu langen) ist jedoch das Bewusstmachen, dass es immer 2. Seiten einer Medaille gibt und was am 1. Blick zu gut klingt um wahr zu sein, es immer von mehreren Standpunkte zu hinterfragen gilt.

Also wer jetzt noch mitliest, danke fürs Zeit nehmen und
ganz liebe Grüße
DJ Rusty


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Mit Flyeralarm hab ich persönlich immer so meine Probleme, da Nicht-Grafiker bei der Dateierstellung schnell an Ihre Grenzen kommen und die Dateien dort lediglich maschiniell gesprüft werden, bei Druck.at liegst du in einem ähnlichen Preisrahmen, kannst aber die Vorlagen auch mit Anleitungen mit Microsoft Word gestalten. Außerdem wird bei Druck.at immer ein Dateicheck von einem Menschen kostenlos durchgeführt, wo kleinere Änderungen auch umsonst durchgeführt werden können.

Aber wenn du gut im Grafischen Bereich unterwegs bist oder ein Grafikstudio hinter dir hast, dann gibt's vom Preis-/Leistungsniveu bei Flyer Alarm nichts einzuwenden


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Hallo Nici,
Danke für deine ausführliche Beschreibung deiner Traumhochzeit. Es war sehr erfrischend und unterhaltsam diese zu lesen.
Ich finde es schade, dass sich nicht mehr Bräute nach ihrem schönsten Tag die Zeit nehmen um auch anderen auf diese Weise Inspiration schenken, vielleicht ändert sich das auch mal wieder zum besseren :)
Liebe Grüße
DJ Rusty


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Ich werde auch eine 2020er-Braut sein :)
Geheiratet wird in Wien, entweder im Herbst oder im Winter.
Hallo Lilo,
Herzlichen Glückwunsch und willkommen hier im Forum, solltest du Fragen oder Anliegen zu deiner Hochzeit, dann ist das hier der Place to Be :)
Liebe Grüße
DJ Rusty


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Ja André sehr gut, dass sind 2 schöne Extrem-Beispiele wenn etwas ursprünglich gut gemeintes dann fürchterlich in die Hose gehen kann. Natürlich denken nur die wenigsten über etwaige Folgen Ihres Handelns nach (falls sich jemand über meine Aussage über das "Korrigieren" gewundert hat) so dass ich es mir zur Regel gemacht habe auf einer Hochzeitsfeier anwesende Personen in gewisse Kategorien einzuteilen (wie z.B. Trauzeugen oder sonstige potentielle Initial-Geber für, nennen wir es mal allgemein, "spontane Einfälle").

Diese Personen versuche ich dann, neben dem Brautpaar möglichst nicht aus den Augen zu verlieren, bei großen oder verwinkelten Location, wo ich von meinem Aufbauplatz Event. nicht immer alles einsehen kann, bediene ich mich dann eines "Gehilfen" (meist aus dem persönlichen Umfeld der Braut), dann kann nicht mehr allzu viel passieren.


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Brautstehlen bei der Agape, ist aus guten Grund auch wirklich nicht üblich. Meistens wird das Brautstehlen von den Trauzeugen oder dem engeren Familienkreis organisiert. Zur Not tuts auch einfach mit dem möglichen Kanditaten vorab zu sprechen und einen geeigneten Zeitpunkt auszumachen. Denn auch wenn der Hochzeitstanz oder die Hochzeitstorte am Programm steht, wärs ganz gut wenn die Braut verfügbar ist :).

Ich hatte dieses Jahr eine Hochzeit wo zur Abwechslung mal der Bräutigam entführt worden ist und das justament wie die Hochzeitstorte zum Anschnitt hergerichtet worden ist. Wenn es sehr Warm ist, ist das für so manche Hochzeitstorten (bzw. die Dekoration) natürlich nicht sehr förderlich wenn die dann ein bis eineinhalb Stunden ungekühlt herumsteht.

Das Hijacking einer Hochzeit durch solche Aktionen passiert leider öfters als es so manchen Brautpaaren lieb ist, da musste ich als Dienstleister auch schon mal (im Interesse und natürlich auch nur nach Absprache) korrigierend eingreifen...

Liebe Grüße
DJ Rusty 


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