Obwohl ich am Vortag doch erst recht spät ins Bett gekommen bin und nicht besonders gut schlafen konnte bin ich am Freitag bei meinen Eltern daheim schon vor dem Wecker aufgewacht. Zuerst wollte ich noch ein bisschen weiterschlafen, aber dann bin ich doch aufgestanden.
Meine Mutter und ich haben dann noch gemütlich am Balkon einen Kaffee getrunken und ein bisschen getratscht. Gegen 8 Uhr wollte ich dann duschen gehen. Ich habe mir extra für die Hochzeit ein neues Parfum gekauft und vom selben Duft auch noch das Duschgel. Allerdings war das Duschgel weder in meinem Kosmetikbeutel noch in meiner Notfalltasche zu finden...
Ich hab mich dann halt mit dem Duschgel meiner Mutter geduscht. In meinem Zimmer wollte ich mich dann fertig anziehen und was hab ich als erstes gesehen als ich den Koffer aufgemacht habe? Richtig, das Duschgel.
Also bin ich noch einmal schnell unter die Dusche gehupft um mich mit dem "richtigen" Duschgel zu duschen.
Um 9.45 Uhr waren meine Mutter und ich dann beim Friseur und Hans-Jürgen hat mir mit Hilfe einer Tonne Haarnadeln eine Traumfrisur verpasst.
Da ich daheim auch noch drauf gekommen bin, dass der Lippenstift den ich eigentlich tragen wollte aus meiner Tasche verschwunden ist, hab ich meine Mutter noch schnell zum Douglas geschickt um einen neuen zu kaufen.
Eine meiner Trauzeuginnen ist dann auch noch beim Friseur vorbei gekommen und gemeinsam sind wir dann mit dem Taxi heim gefahren.
Dann ging alles Schlag auf Schlag. Eine Minute nachdem wir daheim angekommen sind hat auch schon Melissa, die Visagistin geläutet. Nachdem wir am Balkon alles hergerichtet haben, hat sie draußen auch gleich begonnen meine Mutter zu schminken. 10 Minuten später ist dann auch noch meine zweite Trauzeugin gekommen und wir haben gleich einmal die erste Flasche Sekt geköpft und dazu die Brötchen gemampft die mein Vater extra aus der Innenstadt geholt hat.
Dann ist auch schon Sandro, einer unserer beiden Fotografen vor der Türe gestanden. Er hat gefühlte 1000 Fotos davon gemacht wie ich dann geschminkt wurde und wie der Rest der Mannschaft sich an Sekt und Brötchen gelabt hat.
Ich wurde erst kurz vor 11.30 Uhr mit dem Schminken fertig, also eigentlich zu der Zeit als wir schon Richtung Hauptplatz bzw. Standesamt aufbrechen wollten. Da wurde ich dann das erste Mal nervös. Nicht dass ich noch meine eigene Trauung verpasse!
Die Übergabe der Geschenke an die Trauzeuginnen wurde kurzerhand verschoben, das Anziehen vom Kleid war auch in einer halben Minute erledigt (bin schon gespannt ob man auf diesen Fotos dann die Hektik sieht) und dann hat mir meine Mutter noch eine Kette überreicht, die sie damals zur Hochzeit von ihrer Mutter bekommen hat und die seit Generationen im Familienbesitz ist. Da sind dann natürlich schon das erste Mal die Tränen gekullert...
Mein Vater ist dann schon mal vor gelaufen um das Auto zu holen und hat mit laufendem Motor vor dem Haus auf uns gewartet.
Zum Glück war wenig Verkehr und 5 Minuten später waren wir auch schon vor dem Rathaus wo wir von allen anderen empfangen wurden.
Es war sogar noch Zeit genug meinem (da noch nicht) Mann sein Geschenk zu geben und um ein paar Fotos zu machen.
Um 5 vor 12 waren wir dann vor dem Trauungssaal. Bis auf uns und unsere Trauzeugen durften alle schon in den Saal nur wir mussten noch ein paar Minuten warten.
Wir wurden dann in ein Nebenzimmer geführt wo anhand unserer Pässe noch einmal unsere Identität überprüft wurde. Dann wurden wir nach unseen Ringen gefragt. Unsere Antwort darauf: "Haben wir nicht, die gibts erst in der Kirche!". Dann hat uns die Standesbeamtin gefragt, welche Musikstücke wir während der Trauung wollen. Unsere Antwort: "Gar keine, wir wollen nur Ja sagen, ohne irgendwas und so schnell wie möglich...". Nach ein bisschen Diskussion hats die Dame dann auch kapiert und was dann gefolgt ist war wohl die schnellste Trauung in der Geschichte.
Wir sind in den Trauungssaal gekommen und haben uns aufgestellt. Dann gings auch schon los:
"Liebe Gäste, liebes Brautpaar herzlich wilkommen! Sehr geehrter Herr XX wollen Sie die hier anwesende Frau YY... ". Nachdem wir Ja gesagt haben, haben wir noch schnell mit unserem neuen Namen unterschrieben und fertig waren wir. Nach nicht einmal 5 Minuten was der Spuk zu Ende. Geweint wurde trotzdem genug! Und mein Mann und ich haben die standesamtliche Trauung unserer Träume bekommen!
Dann ging es auch schon ab zum nahegelegenen Würstelstand! Dort wurden alle mit Krainer, Frankfurter und Co. versorgt. Ein anderer Gast hat extra für uns Leute von den Stehtischen verscheucht, damit wirs wohl ja schön haben und hat immer nachgefragt, ob er uns noch etwas bringen könne. Wirklich entzückend! Die Besitzerin hat mir und meinem Mann dann noch ein kleines Fläschchen Sekt zur Feier des Tages spendiert.
Nachdem wir gut gestärkt (und etwas beschwipst) waren fuhren wir in die Kirche, oder genauer gesagt zu meiner ehemaligen Schule.
Dort wurden wir gleich herzlich von Sr. Anna und Pfarrer Dr. Meßner begrüßt. Die Fotografen nutzten noch die Zeit um mein "richtiges" Brautkleid, den Brautstrauß und die Ringe im Gästezimmer der Schule in Szene zu setzen. Dann wurde ich von meinen Trauzeuginnen und von meiner Mutter angezogen. Und ich habe meinen Mädls noch schnell ihre Geschenke gegeben.
Dann waren auf einmal alle verschwunden und ich saß ganz alleine in dem Zimmer bis jemand auf die glorreiche Idee kam meinen Vater zu mir zu schicken, damit ich nicht so alleine bin.
Er hat mich vorher noch nie im Brautkleid gesehen und als er dann bei der Türe hereinkam hatte er gleich Tränen in den Augen und bekam grad noch ein "am liebsten würd ich dich gar nicht hergeben" heraus.
Gemeinsam haben wir dann gewartet, bis wir in die Kirche einziehen durften.
Während des Einzuges hab ich eigentlich gar nichts mitbekommen. Ich hab nur die Frau meines Neffen registriert und erst kurz vor dem Altar ist mir dann eingefallen, dass ich meinen Mann ja auch irgendwo finden sollte.
Mein Papa hat mich aber gut hindirigiert und mich meinem Mann übergeben. Dann hab ich gleich gesehen, dass meine Trauzeugin rotz und Wasser heult. Da ist es mich auch das erste mal überkommen und die ersten Tränen sind gleich geflossen.
Dann folgten auch schon die Lesungen und dazwischen wunderschöne Lieder von unseren 3 Musikanten!
Meine Mutter und ich haben dann noch gemütlich am Balkon einen Kaffee getrunken und ein bisschen getratscht. Gegen 8 Uhr wollte ich dann duschen gehen. Ich habe mir extra für die Hochzeit ein neues Parfum gekauft und vom selben Duft auch noch das Duschgel. Allerdings war das Duschgel weder in meinem Kosmetikbeutel noch in meiner Notfalltasche zu finden...
Ich hab mich dann halt mit dem Duschgel meiner Mutter geduscht. In meinem Zimmer wollte ich mich dann fertig anziehen und was hab ich als erstes gesehen als ich den Koffer aufgemacht habe? Richtig, das Duschgel.
Also bin ich noch einmal schnell unter die Dusche gehupft um mich mit dem "richtigen" Duschgel zu duschen.Um 9.45 Uhr waren meine Mutter und ich dann beim Friseur und Hans-Jürgen hat mir mit Hilfe einer Tonne Haarnadeln eine Traumfrisur verpasst.
Da ich daheim auch noch drauf gekommen bin, dass der Lippenstift den ich eigentlich tragen wollte aus meiner Tasche verschwunden ist, hab ich meine Mutter noch schnell zum Douglas geschickt um einen neuen zu kaufen.

Eine meiner Trauzeuginnen ist dann auch noch beim Friseur vorbei gekommen und gemeinsam sind wir dann mit dem Taxi heim gefahren.
Dann ging alles Schlag auf Schlag. Eine Minute nachdem wir daheim angekommen sind hat auch schon Melissa, die Visagistin geläutet. Nachdem wir am Balkon alles hergerichtet haben, hat sie draußen auch gleich begonnen meine Mutter zu schminken. 10 Minuten später ist dann auch noch meine zweite Trauzeugin gekommen und wir haben gleich einmal die erste Flasche Sekt geköpft und dazu die Brötchen gemampft die mein Vater extra aus der Innenstadt geholt hat.

Dann ist auch schon Sandro, einer unserer beiden Fotografen vor der Türe gestanden. Er hat gefühlte 1000 Fotos davon gemacht wie ich dann geschminkt wurde und wie der Rest der Mannschaft sich an Sekt und Brötchen gelabt hat.
Ich wurde erst kurz vor 11.30 Uhr mit dem Schminken fertig, also eigentlich zu der Zeit als wir schon Richtung Hauptplatz bzw. Standesamt aufbrechen wollten. Da wurde ich dann das erste Mal nervös. Nicht dass ich noch meine eigene Trauung verpasse!

Die Übergabe der Geschenke an die Trauzeuginnen wurde kurzerhand verschoben, das Anziehen vom Kleid war auch in einer halben Minute erledigt (bin schon gespannt ob man auf diesen Fotos dann die Hektik sieht) und dann hat mir meine Mutter noch eine Kette überreicht, die sie damals zur Hochzeit von ihrer Mutter bekommen hat und die seit Generationen im Familienbesitz ist. Da sind dann natürlich schon das erste Mal die Tränen gekullert...

Mein Vater ist dann schon mal vor gelaufen um das Auto zu holen und hat mit laufendem Motor vor dem Haus auf uns gewartet.
Zum Glück war wenig Verkehr und 5 Minuten später waren wir auch schon vor dem Rathaus wo wir von allen anderen empfangen wurden.
Es war sogar noch Zeit genug meinem (da noch nicht) Mann sein Geschenk zu geben und um ein paar Fotos zu machen.

Um 5 vor 12 waren wir dann vor dem Trauungssaal. Bis auf uns und unsere Trauzeugen durften alle schon in den Saal nur wir mussten noch ein paar Minuten warten.
Wir wurden dann in ein Nebenzimmer geführt wo anhand unserer Pässe noch einmal unsere Identität überprüft wurde. Dann wurden wir nach unseen Ringen gefragt. Unsere Antwort darauf: "Haben wir nicht, die gibts erst in der Kirche!". Dann hat uns die Standesbeamtin gefragt, welche Musikstücke wir während der Trauung wollen. Unsere Antwort: "Gar keine, wir wollen nur Ja sagen, ohne irgendwas und so schnell wie möglich...". Nach ein bisschen Diskussion hats die Dame dann auch kapiert und was dann gefolgt ist war wohl die schnellste Trauung in der Geschichte.

Wir sind in den Trauungssaal gekommen und haben uns aufgestellt. Dann gings auch schon los:
"Liebe Gäste, liebes Brautpaar herzlich wilkommen! Sehr geehrter Herr XX wollen Sie die hier anwesende Frau YY... ". Nachdem wir Ja gesagt haben, haben wir noch schnell mit unserem neuen Namen unterschrieben und fertig waren wir. Nach nicht einmal 5 Minuten was der Spuk zu Ende. Geweint wurde trotzdem genug! Und mein Mann und ich haben die standesamtliche Trauung unserer Träume bekommen!

Dann ging es auch schon ab zum nahegelegenen Würstelstand! Dort wurden alle mit Krainer, Frankfurter und Co. versorgt. Ein anderer Gast hat extra für uns Leute von den Stehtischen verscheucht, damit wirs wohl ja schön haben und hat immer nachgefragt, ob er uns noch etwas bringen könne. Wirklich entzückend! Die Besitzerin hat mir und meinem Mann dann noch ein kleines Fläschchen Sekt zur Feier des Tages spendiert.
Nachdem wir gut gestärkt (und etwas beschwipst) waren fuhren wir in die Kirche, oder genauer gesagt zu meiner ehemaligen Schule. Dort wurden wir gleich herzlich von Sr. Anna und Pfarrer Dr. Meßner begrüßt. Die Fotografen nutzten noch die Zeit um mein "richtiges" Brautkleid, den Brautstrauß und die Ringe im Gästezimmer der Schule in Szene zu setzen. Dann wurde ich von meinen Trauzeuginnen und von meiner Mutter angezogen. Und ich habe meinen Mädls noch schnell ihre Geschenke gegeben.
Dann waren auf einmal alle verschwunden und ich saß ganz alleine in dem Zimmer bis jemand auf die glorreiche Idee kam meinen Vater zu mir zu schicken, damit ich nicht so alleine bin.

Er hat mich vorher noch nie im Brautkleid gesehen und als er dann bei der Türe hereinkam hatte er gleich Tränen in den Augen und bekam grad noch ein "am liebsten würd ich dich gar nicht hergeben" heraus.

Gemeinsam haben wir dann gewartet, bis wir in die Kirche einziehen durften.
Während des Einzuges hab ich eigentlich gar nichts mitbekommen. Ich hab nur die Frau meines Neffen registriert und erst kurz vor dem Altar ist mir dann eingefallen, dass ich meinen Mann ja auch irgendwo finden sollte.

Mein Papa hat mich aber gut hindirigiert und mich meinem Mann übergeben. Dann hab ich gleich gesehen, dass meine Trauzeugin rotz und Wasser heult. Da ist es mich auch das erste mal überkommen und die ersten Tränen sind gleich geflossen.

Dann folgten auch schon die Lesungen und dazwischen wunderschöne Lieder von unseren 3 Musikanten!
