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Benachrichtigungen - Sally

#1
Ich würde eine Einladung zur Hochzeitsparty verschicken.

Für jene, die mit dem Brauch nicht vertraut sind, würde ich eine Karte beilegen:

Unsere standesamtliche Hochzeitszeremonie findet am ......... im engsten Familienkreis statt. Wir würden uns aber sehr freuen, euch nach der Trauung beim anschließenden Sektempfang vor dem Standesamt ............ ab .... Uhr begrüßen zu dürfen. 

Ich selbst kenne diesen Brauch nicht und würde wahrscheinlich nur zur Hochzeitsparty kommen, da ich es befremdlich finde, nicht bei der Trauung dabei sein zu dürfen, aber danach zum Gratulieren erscheinen soll. Bei uns würde das als ziemlich unhöflich aufgefasst werden - aber das ist eben von
Region zu Region verschieden. 
#2
Für 60 Euro wird es sicher schwierig werden, alle Wünsche zu erfüllen......ich würde da auch an ein schönes Heurigenlokal denken.   

Die Krainerhütte würde alles, was du dir wünscht, anbieten, allerdings für 90 Euro pro Person sowie der Zusatzkosten für die Außentrauung.

http://www.krainerhuette.at/fileadmin/templates/content/bildergalerien/feiern/Hochzeitsmappe_2016_01.pdf
#3
Hallo,

ich nehme an, du hast dir die Hochzeitsmappe der Martins-Therme, die online ist, angeschaut? 3-Gänge-Menü plus Getränke für 6 Stunden kosten 99,- Euro pro Person, wenn ich mich richtig erinnere, Stuhlhussen-Miete 6 Euro/Stück - also sicher etwas hochpreisiger. 3 Nächte in einer Suite pro Person ab 799 Euro.....

Wäre aber sicher eine sehr schöne Location und einmal etwas anderes. 
#4
Ich hatte das so verstanden, dass die beiden wirklich getrennt wohnen bleiben wollen.......bzw. beide Wohnungen behalten. Sonst wäre es ja wirklich ein Verstoß gegen das Meldegesetz.

So wie ich es gelesen habe, wird in NÖ die Wohnbauförderung nicht neu berechnet, wenn man danach heiratet. Es müsste dann ständig jeder überprüft werden. Wenn jemand z.B. Karriere macht und dadurch die Grenzen überschreitet. Einen Wohnzuschuss könnte man natürlich schon verlieren, wenn statt einem nun 2 Einkommen zur Verfügung stehen. Aber den Anspruch auf die Wohnung verliert man sicher nicht, auch wenn der Ehepartner in die Genossenschaftswohnung einzieht. In Wien gibt es doch sogar einen hochrangingen Politiker, der in einer sehr günstigen Gemeindewohnung lebt, obwohl er überdurchschnittlich verdient.



#5
Soviel ich weiß, wird in NÖ nur einmal das Einkommen überprüft, nämlich bei der Antragstellung. Früher war ein Ehepaar verpflichtet, einen gemeinsamen Wohnsitz zu haben - jetzt ist das nicht mehr der Fall. Also muss sich der Wiener Partner nicht in NÖ melden und umgekehrt auch nicht. Falls das Paar beide Wohnungen behalten möchte, würde ich alles so lassen wie gehabt. Falls beide in NÖ leben wollen, sollte es auch kein Problem geben. Und da die beiden keinen gemeinsamen Wohnsitz haben müssen, erübrigt sich die Anmeldung als Nebenwohnsitz in Wien eigentlich auch.
#6
Mutter sein ist sicher eine der herausforderndsten aber auch schönsten Aufgaben, die man übernehmen kann. Allerdings ist Mutter sein weder ein Teilzeitjob noch eine Nebensache, sondern vor allem ist es in den ersten Jahren überaus wichtig, ausschließlich für das Kind/die Kinder da zu sein. Das liegt in der Natur. Kinder brauchen intensive Betreuung und die wünschen sie sich einfach in erster Linie durch die Mutter, auch wenn sich der Vater oder Großeltern beteiligen.

Wir leben in einer Zeit, wo man Kinder bewusst planen kann. Das heißt man kann durchaus schon vorher Geld sparen, um sich das zu Hause bleiben auch leisten zu können. Oder man verzichtet eine Zeit lang auf 3 Urlaube im Jahr und das jährlich neue Smartphone. Kinder wünschen sich in erster Linie Zeit und Zuneigung, Aufmerksamkeit, Förderung, Geborgenheit..........

Eine Sozialisierung halbtags ab 3 oder 4 Jahren im Kindergarten sollte ausreichen, wenn ich mich vorher intensiv meinem Kind widme. Ein Kind wird auch im Familien- und Freundeskreis sozialisiert.

Ich sehe oft, wie müde die Kinder sind, die von 8 bis 16 Uhr im Kindergarten sein müssen - und dann noch von ihren gestressten Eltern abgeholt werden, die nach ihrem Arbeitstag auch ein bisschen Erholung brauchen könnten. Für mich passt ganztags arbeiten und Kinder aufziehen so gar nicht zusammen. Das wäre so, als würde man versuchen 2 Ganztagsjobs zu vereinbaren.

Ein kleiner Buchtipp: Erwin Ringel - Die ersten Jahre entscheiden.     
#7
Ich spende gerne für den Sterntalerhof, da es zu wenige Kinderhospize in Österreich gibt.

http://www.sterntalerhof.at/

Oder für die Ronald McDonald Häuser, damit Eltern bei ihren schwerkranken Kindern sein können.

http://www.naehehilftheilen.at/

Ich spende nicht für große Organisationen wie z.B. die Caritas, seitdem ich weiß, wie die Caritas mit den eigenen Mitarbeitern umgeht. Oder SOS-Kinderdorf - die SOS Kinderdörfer bekommen jährlich über 50 Millionen Euro aus öffentlicher Hand. Da helfe ich lieber bei kleineren Organisationen.

Für Rotes Kreuz, Feuerwehr und Tierschutz spenden wir auch.

#8
25 -30 Personen ist eine kleine Hochzeitsgesellschaft und 2.500,-- Euro kein hoher Umsatz - wenn man bedenkt, dass auch eine Hochzeitsgesellschaft mit 50 Personen oder mehr bewirtet werden könnte, somit finde ich das in Ordnung.
Stockerwirt verlangt, glaube ich, einen Mindestumsatz von 6.000 Euro............
#9
Krone Gaaden, Stockerwirt passen mottomäßig nicht wirklich.....

Ich finde, das wäre die richtige Location - ist aber ein sehr großes Lokal und ich weiß nicht, ob die Räumlichkeiten für kleinere Gesellschaften anbieten:

http://www.clocktower.at/wien/lokal/das-lokal/

Liegt im Bezirk Mödling und die Mödlinger Standesbeamten kommen eigentlich zu jeder Location.

Am 4. Juni wäre auch eine Trauung in der Mödlinger Stadtgalerie möglich, da wäre dieses Lokal gleich in der Nähe (beides in einer schönen Fußgängerzone):

http://www.hausderbiere.com/

LG Sally

#10
Ich würde dem Wunschpfarrer noch eine Mail schicken, in der du nochmals den genauen Termin angibst, Name, Adresse und Geburtsdaten dazu schreibst und darauf hinweist, dass ihr euch im März bezüglich des Gesprächstermins wieder melden werdet. So hast du (und der Pfarrer) etwas Schriftliches. 
#11
@ Schokobanane: Die Eltern müssen die Pakete doch nicht annehmen - einfach die Annahme verweigern, dann wird es sich der Zusteller bald merken.
#12
In dieser Gegend würden mir folgende Fotografinnen einfallen:

http://dorelieshofer.com/

http://www.die-fotograefin.at/

Band: http://www.band-broadway.at/
#13
Wir haben bewusst auf ein Gästebuch verzichtet - vor allem das vorhin erwähnte mit den Fragen (wie ein Freundebuch) finde ich mühsam. Aus dem Freundebuch-Alter sind wir heraußen - außerdem kennen wir alle unsere Gäste gut. Ich möchte mich auf einer Hochzeit gut unterhalten, tanzen......aber keine Fragen schriftlich beantworten. Das dauert bei einer größeren Hochzeitsgesellschaft doch ziemlich lange, bis das dann alle ausgefüllt haben. Und man braucht jemanden, der sich darum kümmert, dass das Buch auch von allen ausgefüllt wird und den Überblick behält.   

Wenn, dann würde ich ein leeres Gästebuch vorschlagen, das auf einem Extra-Tisch aufliegt und z.B. bei einer kurzen Ansprache auf das Buch hinweisen und alle bitten, sich einzutragen - ich würde das aber auch schon ganz am Anfang, also vor dem Essen machen. 
#14
Ich glaube mich zu erinnern, dass der Stockerwirt eine Mindestkonsumation von 6000 Euro erwartet.

Bei einem Budget von 2000 Euro wird es grundsätzlich schwierig, vor allem wenn du den ganzen Tag feiern möchtest - ich würde da schon einmal den Zeitplan ändern und die Trauung für den Nachmittag ansetzen. Es gibt z.B. in Perchtoldsdorf sehr schöne Heurige mit gepflegten Gärten, die für eine Gesellschaft extra aufsperren - da müsstest du aber auf das Wasser verzichten und bei "bis spät in die Nacht" Einschränkungen in Kauf nehmen. Ohne Kompromisse wird es bei diesem Budget leider nicht gehen.
#15
Also ich würde jetzt Volksmusik und sich sinnlos Besaufen auch nicht als österreichische Traditionen bezeichnen - die Leute, die sich bei Hochzeiten betrinken, tun dies sicher auch zu anderen Anlässen ;).