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Wie steht ihr zu Impfungen?

Begonnen von hach, 06.02.2014 10:00

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Vali

Zitat von: hach am 06.02.2014 10:00
Für Erwachsene gibt es weiter zahlreiche jährliche Impfungen, Malaria, Hepatitis, Jährlich Grippe, Zecken usw..
??? Gegen Malaria gibt es keine Impfung, FSME-Impfung wird alle 3-5 Jahre, Hepatitis alle 10 Jahre bzw. je nach Titerergebnis aufgefrischt (bei Hepatitis B geht man sogar von einem tlw. lebenslangen Schutz aus).

ZitatIch selbst bin ja eher ein Verweigerer was das anbelangt.

Leider führt das zu einem mangelnden Herdenschutz, und Personen die non-responder sind, oder nicht geimpft werden dürfen (z.B. Babies) können sich dafür bedanken  :-X. Es gab jetzt erst einen Fall, in dem sich ein Säugling mit Masern angesteckt hat bzw. es zu weiteren Ausbrüchen kam. Aufgrund der niedrigen Durchimpfungsraten der Kinder bin ich durchaus für einen gewissen "Zwang", gerade was Betreuungseinrichtungen betrifft.

ZitatBei Kindesimpfungen habe ich sowieso vorurteile. Es ist schon oft genug bewiesen worden das es keine Studie gibt die den erfolg der Impfungen nachweisen könnte, dafür gibts genug fälle die belegen das genau wegen der Impfungen oft Folgeschäden und sogar Todesfälle gibt.

Also sei mir nicht bös, aber solche Behauptungen kannst du nicht einfach so in den Raum schmeißen  :o. Aber ich weiß aus persönlicher Erfahrung, dass man mit Impfgegnern nicht vernünftig diskutieren kann, weil jede auch noch so seriöse Studie angezweifelt wird.

ZitatIch, hab laut meinen Eltern als Baby keine Impfungen bekommen. Nicht weil sie es nicht wollten, sondern weil sie es damals einfach übersehen haben. Einzig die Impfung in der Volks/Hauptschule (Röteln und co) habe ich bekommen.
Gerade bei Röteln in der Schwangerschaft gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen fetalen Missbildungen bis hin zum Tod und der Infektion.

ZitatWie steht ihr zu der ganzen Sache?
Natürlich ist es gut sich zu informieren, durchaus auf impfkritischen, ich nenne sie gerne impfvorsichtigen Seiten (und nicht auf irgendwelchen Guru-Seiten im Internet) und abzuwägen (Impfung gegen Rotaviren würde ich z.B. nicht machen lassen). Trotzdem halte ich Impfungen für eine große Errungenschaft der Menscheit, die auch dementsprechend genutzt werden sollte. Heutzutage sieht man eben keine Fälle mehr von Kinderlähmung oder Pocken, wenn das wieder Alltag wäre, würden viele Leute ganz schnell sich oder ihre Kinder impfen lassen!

Lingflatta

@Vali: Da gebe ich dir mal voll und ganz Recht. Klar muss man nicht gegen alles geimpft sein oder seine Kinder impfen lassen - ABER man muss dann davon ausgehen, dass sich die beinahe schon ausgerotteten Krankheiten wieder mehr verbreiten! Und ich weiß nicht ob dann die Impfgegner unbedingt wollen das ihr Kind dann an Polio, Masern oder sonst was erkrankt. 

Hatte erst vor kurzem bei einem Nachbarn ein gutes Bespiel: Die Eltern haben Ihre Kinder nicht impfen lassen weil das sei "zu gefährlich" und weil "die Krankheiten eh nicht mehr vorkommen heutzutage".

Doch dann hat sich das Kind mit einer Krankheit infiziert, die eben nicht mehr so häufig ist der Arzt (weil es eben jetzt kaum noch Fälle gibt) hat es nicht sofort als diese erkannt - dann war es schon fast zu spät. Die Eltern sind fast ausgezuckt und haben nur herumgeschimpft was doch die Ärzte im KH alles für Ars***** sind und keine Ahnung.
Bis dann der Oberarzt sie darauf aufmerksam gemacht hat dass sie ihr Kind dagegen hätten impfen lassen können und es nie soweit gekommen wäre. Sie sollen froh sein dass ihr Kind überhaupt überlebt hat denn die letzten 10 Jahre hatten sie in diesem KH keinen so schweren Fall dieser Krankheit mehr.  :o
Er meinte dann nur es gibt nicht umsonst Impfempfehlungen und man sollte diesen auch folgen, denn genau durch Leute wie sie (also meine Nachbarn) haben diese Erreger wieder ein Chance sich zu verbreiten. Der Oberarzt machte seinem Kollegen keinerlei Vorwurf - er hat richtig reagiert (den die erste Phase der Erkrankung sieht aus wie ein normaler grippaler Infekt) als es dann schlimmer wurde hat er eh sofort ins KH einweisen lassen.

Bevor also meine Kinder sich mit irgendetwas infizieren, das eigentlich mit einer Impfung abgetan ist, dann könnte ich mir das nicht verzeihen. Die Impfstoffe werden immer weiterentwickelt und auch die Impfzeiten (also wie häufig geimpft werden muss) werden immer wieder angepasst. Es gibt nahezu keine Impfschäden mehr heutzutage - und ein wenig Fieber nach Impfungen ist normal, das zeigt nur dass sich der Körper gegen den Impfstoff zur Wehr setzt, was eigentlich gut ist!
Ich werde es nur bei meinen Kindern so handhaben, dass ich sie nicht schon mit 3 Monaten impfen lasse, sondern etwas später (erst ab 6 Monaten oder älter) dann verkraften sie es auch um einiges besser - haben auch einige Bekannte von mir so gemacht und den Kleinen gings immer gut damit!
Zwei Dinge sollten Eltern ihren Kindern geben: Wurzeln & Flügel!

bride2011

@hach & hochzeitsduo: Jäger(in), Tierklinik,?? Ihr seid ja lustig.

War (jetzt ja in Karenz) beruflich öfter in der Pampa von zB Südafrika unterwegs, daher die zusätzlichen Impfungen.

Bride0614

Ich bin bekennende Impfgegner und das wird immer so bleiben!!

Hab mich intensiv damit beschäftigt!! War auch Vorträge und Bücher und andere Quellen aufgesucht.

Für mich begann alles damit, dass meine Bekannte Ihr Kind nicht impfen ließ.. Hab es nicht weiter in Frage gestellt. Bis ich mal zufällig mit meinen Nachbarn zum Reden gekommen bin (Penisionierter Anwalt). Tjaaaaa.. DAS löste aus, dass ich recherchierte und mal auf die GESCHICHTE des Impfens gestoßen bin und danach kann man meist 1+1 zusammen zählen.

Mein Sohn ist 4 Jahre, hat LEIDER die erste 6-fach bekommen. Ich hab bei meinen anfänglichen Recherchen oft geweint, weil ICH es für MICH als verantwortungslos angesehen hab, und es ist mir eben wie Schuppen von den Augen gefallen.

Ich hab meine Mutter (Impfwütig) und meine Freundin (Gelegenheitsimpferin) zu den Vortrag von Dr. Loibner mitgenommen und meine Mutter impft nun VIIIEEELLL weniger und meine Freundin auch.. Eine weitere beste Freundin hab ich auch Quellen genannt und einfach darauf aufmerksam gemacht sich mal selbst zu informieren. Sie impft garnichts mehr. Bereut die anfängliche Impfwut nun auch mit Kopfschütteln.

Denn sie wie auch damals ich, sahen das als selbstverständlich, nie in Frage gestellt.. Immerhin bekommt man ja auch vom Staat Österreich das GUTSCHEINheft dafür.. Warum sollte Österreich was schelchtes für mein Kind wollen?!

Naja leider war der Gedanke falsch, wie ich für MICH entdeckt habe.

miriam_jennifer

Finde das Thema eigentlich ein bisschen zu kontrovers um es "anonym" in einem Forum zu besprechen!
Ich stimme eigentlich voll und ganz Vali und Lingflatta zu, bin Wissenschaftlerin und hab somit auch ein bisschen Ahnung von Parasitologie etc.
Ich möchte es aber jetzt auch nicht weiter ausführen, ich denk nur daran welche Krankheiten schon ausgerottet wurden aufgrund von Impfungen...
Klar sind nicht alle notwendig besonders nicht bei uns aber generell dagegen sein finde ich auch nicht allzu klug...
FSME, Hepatitis, Meningokokken sind einfach Sachen die man niemanden wünscht (wenn man einmal ein Kind mit Gehirnhautentzündung gesehen hat, dann weiß man wozu die Impfung gut ist!) und daher finde ich führt kein Weg um impfen herum...

hochzeitsduo

tja, und deshalb sind auch manche Impfungen lt. Mutterkindpass Pflicht, wenn man die Familienbeihilfe erhalten will.

bride2011

Zitat von: hochzeitsduo am 11.02.2014 14:28
tja, und deshalb sind auch manche Impfungen lt. Mutterkindpass Pflicht, wenn man die Familienbeihilfe erhalten will.

Woher beziehst du diese Information?  ???

UnserSonnenschein12

Das würde mich allerdings auch interessieren!

Sally

Ich kenne eine Familie, die ein Kind verloren hat - Meningokokken - und es hätte eine Impfung gegeben. Ich weiß nicht, wie man das jemals verkraftet.

Ich finde jeder Erwachsene soll das für sich entscheiden, ob er sich impfen lässt oder nicht, aber sein Kind gegen bedrohliche Krankheiten nicht impfen zu lassen, halte ich für verantwortungslos.

LG Sally

hochzeitsduo

bin grade selbst aktuell Vater und die Impfungen stehen im Mutterkindpass drin als Pflichtuntersuchungen, Impfungen.

hochzeitsduo

sooo, muss mich entschuldigen, dass war eine Fehlinformation.
hab jetzt gerade einen Gesetzestext gelesen, weil mir das einfach keine Ruhe gelassen hat.

Lt. diesem Gesetzestext gibt es in Österreich keine Impfpflicht. Die im Mutterkindpass stehenden Impfungen sind empfohlene Impfungen und werden von den Kinderärzten in der Regel gleich bei der Mutterkindpassuntersuchung mitgemacht. Will man dass nicht, muss man es unbedingt vorher sagen, da die Ärzte die ganz automatisch eben mitmachen.
Deshalb ist bei mir auch das Gefühl aufgetaucht, dass sie Pflicht sind, weil die Impfungen ohne zu fragen gegeben wurden.

hochzeitsduo


bride2011

Kein Kinderarzt impft ohne Einverständnis des/der Erziehungsberechtigten. Außerdem muss man den Gutschein aus dem Impfheft vorher abgeben.

Aber das mit der Streichung des KBG hat sich ja nun geklärt.  ;)

hochzeitsduo

ZitatKein Kinderarzt impft ohne Einverständnis des/der Erziehungsberechtigten. Außerdem muss man den Gutschein aus dem Impfheft vorher abgeben.
Hihi, dann ist meiner wahrscheinlich ne Ausnahme. Gutschein abgeben?? Neee, bei ihm hats immer nur geheißen am Ende der Untersuchung: "Sooo, jetzt kriegt er noch ne Impfung, dann sind wir fertig mit der Untersuchung!".
Deshalb auch die Verwirrung bei mir.
Aber ist sowieso egal. Ich bin froh wenn mein Sohn gegen die wichtigsten Krankheiten geimpft ist.

Angel33

Also ich habe mal mit einem bekannten gesprochen ( dieser ist Arzt ) und gefragt ob er sich impfen lassen würde worauf er mit nein antwortete. Dies hat meine Zweifel nur bestätigt und ich lasse mich nicht impfen. Lebe ja immer noch und habe keine gesundheitlichen Probleme  ::)