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Unglücklich mit Nachnamen

Begonnen von cavaleria, 26.04.2013 16:32

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cavaleria

Hallo,

wahrscheinlich bin ich einfach a bissi blöd, aber ich wills trotzdem erzählen.

Vor der Hochzeit haben sich mein Mann und ich sehr schnell darauf geeinigt, dass ich seinen Nachnamen annehme. Er hat mich absolut nicht gezwungen - im Gegenteil, er hat auch immer wieder gesagt, dass er auf jeden Fall auch gerne meinen Nachnahmen annehmen würde. Ich wollte das aber nicht, weil ich ehrlich gesagt meinen "Mädchennamen" (blödes Wort eigentlich) ohnehin nie besonders leiden konnte. Also war ich mal froh, ihn loszuwerden.
Die erste kleine Krise hatte ich bereits am Standesamt, als ich offizielle sagte, dass wir nach der Eheschließung beide seinen Nachnamen haben werden. Da dachte ich mir schon, ojeoje, fühlt sich nicht so toll an, aber das wird schon noch.

Jetzt ist die Hochzeit schon ein gutes halbes Jahr her, und ich identifiziere mich in keinster Weise mit meinem neuen Nachnamen. Ich hasse ihn fast! Ich weiß aber nicht mal wieso. Es macht mich unglücklich, wenn ich mich am Telefon melden oder wo unterschreiben muss. Ich meine, es wäre bestimmt nicht besser, wenn ich meinen alten Namen behalten hätte, darüber hab ich nämlich schon nachgedacht. Vielleicht liegt es daran, dass es mir schon ein bissi zuwider is, wie seine Familie zu heißen, weil ich die halt komisch finde - ich weiß nicht, woran es liegt.

Wie gesagt, ich bin ja fast überzeugt davon, dass ich einfach einen ordentlichen Vogel hab  :D aber tritzdem: kennt das irgendwer von euch auch?? Und wenn ja, gibt sich das wieder?

Ach, mann hats nicht leicht   8)

dirndl87

*fühl dich verstanden*

ich glaub, es braucht einfach jeder seine Zeit sich mit dem neuen Namen anzufreunden :) wobei ich sagen muss, ich seh hinter dem neuen Namen nicht seine Familie, sondern einfach nur WIR, wir erscheinen so auf Anhieb als Familie ... ich finde es zb schade, dass eine Freundin geheiratet hat & sie einfach sooo ohne Grund jeder seinen Namen behalten hat, weil sie sich den Anstress mit der Namensänderung sparen wollte  ::)

bride2011

Mir ging's auch so, nur gehasst hab ich ihn nicht.

Melde mich heute noch manchmal mit meinem alten Namen am Tel. (zB Bank,..), weil mich mit dem Neuen keiner kennt bei mir daheim.  ;D

Bei mir wurde es nach ein paar Monaten besser...

Schildkröte

Da ich meinen Mädchennamen auch nicht leiden konnte, war für mich auch früh klar, dass ich den Nachnamen meines Mannes annehme. Ich habe auch lange gebraucht, mich daran zu gewöhnen. Habe noch über ein Jahr später den alten Namen manchmal noch am Telefon genannt.
Ich hoffe mal, dass sich das bei dir noch legen wird. Auch wenn du seine Familie merkwürdig findest, du hast seinen Namen angenommen. Nicht wegen ihnen, sondern wegen euch.
sollte es überhaupt nicht klappen, kannst du ja über einen erneuten Namenswechsel nachdenken

bride030911

kann es sein, dass du keine ganz junge braut mehr warst und einfach sehr lange anders geheißten hast als jetzt  ;) ? es wird sich bestimmt noch legen...

julibraut13

Ich kann dich voll verstehen! Wir werden in 3 Monaten heiraten und ein bisschen "Angst" hatte ich ursprünglich auch davor, seinen Namen anzunehmen. Also so vor ca. 1 1/2 Jahren konnte ich mir das überhaupt nicht vorstellen... Irgendwie hab ich dann immer wieder darüber nachgedacht, wie das mit dem Namen so sein wird und beim Antrag vor einem Jahr konnte ich mich schon einigermaßen damit anfreunden. Und mittlerweile freu ich mich schon richtig darauf :D - heute, z.B. als ich bei meinen Eltern reingekommen bin, hat gerade das Festnetztelefon geläutet und ich hätte mich fast schon mit seinem Namen gemeldet ::)

Die Sache mit der Familie versteh ich aber auch vollkommen. Einer der Gründe, warum ich ursprünglich den Namen nicht wollte war, dass ich ja dann "Frau [sein Name]" genannt werde - also genauso wie seine Mutter, die ich nicht mag und mit der ich auch nicht über einen Kamm geschert werden möchte. Wie von den anderen bereits erwähnt - du nimmst seinen Namen an, und nicht seine ganze Familie (also zumindest nicht mehr als dus durch die Hochzeit/Partnerschaft sowieso tust - egal welcher Name). Und einen gemeinsamen Familiennamen (EURE Familie) zu haben, ist doch was Schönes, oder?

Ich bin mir sicher, dass sich das gibt!

Kahlan

Zitat von: julibraut13 am 27.04.2013 16:26
Einer der Gründe, warum ich ursprünglich den Namen nicht wollte war, dass ich ja dann "Frau [sein Name]" genannt werde - also genauso wie seine Mutter, die ich nicht mag und mit der ich auch nicht über einen Kamm geschert werden möchte.

Au ja, das kenne ich nur zu gut!  :-[

kl

Deshalb haben wir jetzt einen doppelnamen. Zurzeit nur ich aber september haben auch unsere kinder und mein mann einen doppelnamen.
Hat nicht bur mit seiner familie zutun, er hat/hatte einen sehr geläufigen namen in der art wie schneider und meinen gibts im telefonbuch ca 8 mal und die meisten sind mit mir verwandt

Evelyn0106

Also ich kann des ebenfalls sehr gut nachvollziehen. Nach vielen, vielen Diskussionen nehme ich jetzt auch den Namen meines zukünftigen an.... obwohl ich damit nicht 100 % ig glücklich bin. Er wollte seinen Namen aber unbedingt behalten. Für ihn wäre es auch gar kein Problem gewesen, wenn sich jeder seinen Namen behalten hätte. Aber ich weiß nicht recht .... ich persönlich finde einen gemeinsamen Nachnamen einfach sehr schön. Daher hab ich dann auch nachgegeben und hoffe jetzt dass ich mich daran gewöhnen werde.

Mein zukünftiger hat sich auch richtig darüber gefreut das ich seinen Namen annehme - das erleichtert den Trennungsschmerz von meinem Mädchennamen ein bisschen :)
Verliebt seit 26.11.2006
Verlobt seit 02.05.2011
Hochzeit am: 01.06.2013

http://www.pixum.at/meine-fotos/album/6492879
PWD: 01062013

Evelyn0106

Nachsatz: ein Doppelname wäre bei uns leider auch nicht in Frage gekommen. Wir haben beide einen seeehr langen Nachnamen. Den Doppelnamen würde ich in kein Formular mehr eintragen können und beim unterschreiben würd ich wahnsinnig werden  ;D
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Cori

Zitat von: Evelyn0106 am 28.04.2013 20:07
Nachsatz: ein Doppelname wäre bei uns leider auch nicht in Frage gekommen. Wir haben beide einen seeehr langen Nachnamen. Den Doppelnamen würde ich in kein Formular mehr eintragen können und beim unterschreiben würd ich wahnsinnig werden  ;D

Haha hatte dasselbe Problem ;D Ich hab den Namen meines Mannes angenommen, war mir auch von vornherein klar, dass ich das will (auch wenn mir mein Name eigentlich besser gefallen hat). Hab mich auch lange daran gewöhnen müssen, es schaut auch nach 9 Monaten Ehe jede Unterschrift bei mir anders aus ;) Aber ich finds schön, wenn man mich mit dem neuen Namen anspricht :) Fühl mich noch mehr mit meinem Mann verbunden.
Kennengelernt: September 1996
Verliebt: Dezember 2008
Verheiratet: 27. Juli 2012

turteltaube

Ich glaub, das ist sowieso ein Problem von vielen! Man muss sich halt zeit geben.. ich weiß auch noch nicht, ob ich seinen Namen annehme! :)

Und man muss sich eingestehen, es ist ja eh NUR ein nachname! ;)

cavaleria

Vielen Dank für Eure Antworten! Es ist gut zu hören, das man nicht alleine mit seinem "Vogel" (lieb gemeint) ist.

Ein Doppelname wäre für mich/uns nicht in Frage gekommen, ganz einfach deswegen, weil ich Doppelnamen nicht mag.
Wie gesagt, alle Argumente sprachen und sprechen dafür, dass ich seinen Namen angenommen habe, obwohl er auch jederzeit meinen genommen hätte.

Jetzt ist es so und es wird besser werden.

Vielleicht ist es für viele sogar hilfreich, das zu lesen, weil ja jede immer so überglücklich schildert, wie "eins" sie sich jetzt mit ihrem Mann fühlen (hilfe, ich hoffe, wir bleiben sowieso immer "zwei"  ;D). Es darf auch sein, dass man zweifelt, dass man sich plötzlich doch nicht so wohl fühlt und dass trotzdem alles passt!!

Also danke nochmal!!  :) ;)

supercalifragilistic

ich glaub auch, dass das in einem gewissen rahmen ganz natürlich ist.

eigentlich hänge ich nicht sehr an meinem namen. ja, er ist kurz, aber ich freue mich schon die ganze partnerschaft auf seinen nachnamen. bin auch oft schon damit angesprochen worden, wenn ich was für ihn erledigt hab. das gefiel mir immer und so war auch schon immer klar, dass ich den namen annehmen werde.

trotzdem wird mir jetzt bewusst, dass es die letzten drei monate sind in denen ich noch meinen mädchennamen trage. ich werde beruflich viel mit meinem nachnamen angesprochen und das wird dann sicher erstmal komisch sein, wenn sich das ändert.
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mineral

Die letzten Tage sind nun auch bei meinem Mädchennamen gezählt. Es ist schon komisch wenn ich daran denke, dass ich bald anders heiße. Irgendwie verlier ich somit einen großen Teil von meinem bisherigen Leben, ich fühl mich als würd ich komplett neu anfangen und meine Familie zurücklassen. Mein Familienname hat mich einfach geprägt und mich bis jetzt begleitet. Aber ich seh es einfach auch positiv, eine eigene Familie mit gemeinsamen Namen zu werden. Das gehört einfach dazu. Irgendwann werd ich mich schon gewöhnen, war ja bei meiner Mama, Oma usw auch genauso.
Standesamtliche Trauung


Kirchliche Trauung